Vertrauen in den Gott in mir | Silke Mara


Vertrauen
Eine Frau sagte mal zu mir, sie könne mich noch nicht als Freundin bezeichnen,
da sie mich noch nicht lange genug kenne. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und
verstand sie. Allerdings dachte ich später, daß ich ihr
nie „beweisen“ könne, daß sie mir vertrauen kann, und ich habe auch nicht vor, Beweise
vorzulegen. Ich fragte mich, was dies mir sagen soll,
da ich diese Vorbehalte nicht habe. Dann dämmerte es mir.
Ich wollte einen Beweis, daß ich auf Erden sicher bin. Wenn möglich eine Urkunde:
„Silke Soraia Mara ist auf Erden sicher.“ Unterschrift: Gott.
Ich habe vom Universum schon viele Beweise bekommen, daß ich sicher bin und trotzdem
ist da noch dieses Mißtrauen in mir. Ich mißtraue Gott und somit mir. Wie soll
ich mir beweisen, daß ich mir vertrauen kann? Vertrauen entsteht nicht durch Abwehr sondern
durch Hingabe. Höre auf, Dich zu spalten.
Diese Spaltung entsteht, weil ich in mir die Göttin und den Menschen trenne.
Dadurch entsteht Unsicherheit und Mißtrauen, weil die eine, die Göttin, nichts vom anderen, dem Menschen, weiß und
jede Reaktion des jeweils anderen Teils scheint befremdlich. Es ist an der Zeit, zu verschmelzen.
Diese Verschmelzung löst alle Probleme. Im Angesicht der vielen anstehenden Aufgaben
fühlte ich eine Überforderung. In mir kam der Gedanke, “Dazu sind nicht ausreichend
Lichtarbeiter da.” Doch dann war ganz klar in mir: „Der Mensch ist
überfordert, Gott in mir nicht.“

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